Startseite | Impressum
Projekt-Steckbrief

ibi -

Projekt Innovative Braunkohlen Integration in Mitteldeutschland 2008-2009

Wachstumskern Innovative Braunkohlen Integration in Mitteldeutschland 2011-2014

an der Hochschule Merseburg

Drehrohrofen zur katalytischen Braunkohlenspaltung, Bild: Andreas Bez
Partner

Das Bündnis zum Wachstumskern stellen die beiden Hochschulen TU Bergakademie Freiberg und Hochschule Merseburg sowie und 10 Unternehmen: ABB Automation, Leipzig; EPC Engineering Consulting GmbH, Leuna; FAM GmbH, Magdeburg; IHU mbH, Halle; InfraLeuna GmbH, Leuna; isw gGmbH, Halle;  Linde Group/Linde Gas, Leuna; MIBRAG mbH, Zeitz; ROMONTA GmbH, Amsdorf; TAKRAF GmbH, Leipzig

Problemstellung

Im Rahmen des Wachstumskerns ibi sollen Verfahren und Anlagentechniken zur Herstellung hochwertiger chemischer Grundstoffe und Basisprodukte aus Braunkohle erarbeitet werden. Regionale Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung sollen mit dem Ziel vernetzt werden, die verfügbaren Rohstoffpotenziale der Braunkohle zu analysieren und neue Marktfelder zu erschließen. Sechs Verbundprojekte befassen sich mit allen Stufen der Prozesskette: von der Rohstoffgewinnung über den Abbau bis hin zur Veredelung der Braunkohle. Die Vision: eine aufeinander abgestimmte Verfahrenstechnologie – realisiert in der Idee des ,,Braunkohlen-Chemieparks'' – bei der Effizienz und Wirtschaftlichkeit eine besondere Rolle spielen.

Ergebnis

Die "Katalytischen Spaltung von Braunkohle" stellt ein neues, effizientes Niedertemperaturkonversionsverfahren für die stoffliche Verwertung von Braunkohle dar. Durch die Neuentwicklung dieses Verfahren, können als Hauptprodukte Olefine wie Propen und Butene aber auch Aromaten wie Benzol, Toluol, Xylol und Ethylbenzol gewonnen werden. Eine kostspielige Hydrierung ist nicht nötig.

Im Rahmen des Projekts ibi an der Hochschule Merseburg konnte gezeigt werden, dass aus Braunkohle wirtschaftlich Basisprodukte gewonnen werden können. Das Verfahren der katalytischen Spaltung von Braunkohle kann auch auf andere, feststoffartigen Einsatzstoffe übertragen werden.

Die aktuellen Ergebnisse des Forschungsvorhabens an der Hochschule Merseburg werden auf nationalen und internationalen Tagungen vorgestellt.

Zeitrahmen

Projekt ibi: 2008 bis 2009

Wachstumskern ibi: 2011 bis 2014

Förderung/Finanzierung

Bundesministerium für Bildung und Forschung