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10 Jahre KAT

12/02/15

KAT sorgt für Innovationen / Drei Euro Drittmittel für jeden Förder-Euro / Möllring: „Erfolgsbilanz“

Minister Hartmut Möllring (Mitte) informiert sich über Projekte im Industrielabor für innovative Fertigungsverfahren.
KAT Netzwerk 10 Jahre

„KATalysator“ für Innovationen: Das Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung KAT sorgt seit seiner Gründung Anfang 2006 dafür, dass neues Wissen und innovative Technologien aus den Hochschulen des Landes in heimischen Betrieben genutzt werden. Das birgt Chancen und Vorteile für beide Seiten: Kleine und mittlere Unternehmen erhalten Zugang zu Innovationen und werden so wettbewerbsfähiger, die Hochschulen wiederum können zusätzliche Gelder aus der Wirtschaft generieren.

Vier Fachhochschulen und 52,5 Millionen Euro Drittmittel

Allein zwischen 2008 und 2014 haben die vier Fachhochschulen in den durch das KAT geförderten wissenschaftlichen Schwerpunkten rund 52,5 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben – dahinter stehen 938 Kooperationsprojekte mit Unternehmen. „Das entspricht mehr als drei Euro für jeden in diesem Zeitraum eingesetzten Förder-Euro. Diese Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen“, betonte Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Hartmut Möllring auf einer Veranstaltung zu zehn Jahren Transferarbeit des KAT heute in Magdeburg.

Im Fokus: Kleine und mittlere Betriebe

„Unsere kleinen und mittleren Betriebe haben eine hohe Innovationsneigung. Wir wissen, dass hier viele innovative Ideen schlummern. Leider fehlt es neben dem Alltagsgeschäft oftmals an den personellen und finanziellen Kapazitäten, um diese Ideen auch umzusetzen. Hier setzt das KAT-Netzwerk erfolgreich an. Es führt die Forschungsexzellenz unserer Hochschulen und den Unternehmergeist unserer Betriebe zusammen und schafft so den optimalen Nährboden für echte Innovationen“, sagte der Minister. Dies unterstrich auch KAT-Sprecher Prof. Dr. Dirk Sackmann: „Das KAT bringt Wissenschaftler und Unternehmer zusammen, die gemeinsam an zukunftsweisenden Lösungen für technische oder betriebswirtschaftliche Probleme arbeiten. Durch vielfältige Förderungen hat das Land Sachsen-Anhalt Strukturen und Räume geschaffen, die gerade kleinen und mittleren Unternehmen zu Gute kommen. Die Ansprechpartner des KAT sowie spezielle Ressourcen für die angewandte, prototypennahe Forschung erleichtern den Zugang zum reichhaltigen Know-how der sachsen-anhaltischen Hochschulen.“

KAT-Kompetenzzentren

Im Rahmen des Netzwerks wurde an jeder der vier Fachhochschulen des Landes (Hochschule Anhalt, Hochschule Magdeburg-Stendal, Hochschule Harz und Hochschule Merseburg) ein KAT-Kompetenzzentrum als leistungsfähige Basis für den Wissens- und Technologietransfer aufgebaut. Diese Kompetenzzentren basieren auf dem jeweiligen Forschungsprofil der Hochschule und sind auf die Leitmärkte der Regionalen Innovationsstrategie des Landes ausgerichtet. An jeder Hochschule stehen KAT-Transferbeauftragte den Unternehmen als regionale Ansprechpartner für das gesamte Wissenschaftssystem des Landes zur Verfügung. Die Transferbeauftragten gehen aktiv auf kleine und mittlere Unternehmen zu, um ihnen Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Hochschulen aufzuzeigen und gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte umzusetzen.

 

In den vergangenen zehn Jahren hat das KAT mit rund 1.000 Partnerunternehmen zusammengearbeitet. Das Netzwerk ist seit seiner Gründung im Jahr 2006 mit insgesamt 19 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert worden.

Dr. Peter Gerth, Prof. Dr. Harald Goldau, Peter Rauschenbach, Hartmut
Möllring, Prof. Dr. Dirk Sackmann, Prof. Dr. Ingo Schellenberg, Dr.
Matthias Zaha, Thomas Lohr (v.l.)
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