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Presseartikel


Innovationsmanagement
Eric Bourgett und Dr. Detlef Förster v.l.
KATInterview ESA

Es ist ein Glücksfall für jeden Erfinder: Eine gute Idee wird zu einem Produkt und das Produkt von einem Unternehmen genutzt. Aber wie können Innovationen verwertet werden, die nicht sofort ihren Anwender finden?

Am 19. Mai dieses Jahres sprachen Detlef Förster und Eric Bourgett von der ESA Patentverwertungsagentur Sachsen-Anhalt GmbH vor Studierenden der Hochschule Harz. Das Wichtigste haben wir hier nachgefragt:

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Wissenschaft im Alltag
Dr. Katja Oßwald.
Wissenschaft im Alltag Autoreifen Hochschule Merseburg Katja Osswald

„Ein Autoreifen ist ein sehr komplexes Bauteil“, erklärt Katja Oßwald, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Merseburg. Hier liegt seit langem ein Schwerpunkt auf der Forschung zu sogenannten Elastomeren wie Naturkautschuk. Entsprechend oft nimmt Katja Oßwald in den Laboren Reifen von Firmen unter die Lupe, die ihr Produkt verbessern wollen.

Mit welchen Komponenten und Herausforderungen sie dabei zu tun hat, erklärt die promovierte Ingenieurin hier:

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Best Practice Technologietransfer
Prof. Uwe Heuert
KAT Best Practice Exceeding Solutions Uwe Heuter

Davon wünscht sich die Politik und auch so manche Hochschule aktuell mehr: Erfolgreiche Spin-Off-Unternehmen wie Exceeding Solutions. Der IT-Dienstleister hat sich mit seinen Prüfmitteln für intelligente Messsysteme in der Stromwirtschaft innerhalb weniger Jahre ein Monopol erarbeitet.

Dabei zeigt die Geschichte der Merseburger, dass erfolgreiche Gründungen auch auf glückliche Zufälle angewiesen sind.

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Labor
Einblicke in das Baustofflabor.
KAT Hochschule Magdeburg Stendal Baustofflabor 1

Erst mit dem Schritt hinter die Labortüren zeigen sich die ganzen Dimensionen: meterhohe Maschinen, Regale voller Proben und groß angelegte Projektarbeiten. Im Baustofflabor der Hochschule Magdeburg-Stendal prüft das Team um Prof. Ulrike Ahlers Beton, Gesteinskörnungen und Zemente. In Kooperation mit Unternehmen ist sie immer wieder auf der Suche nach neuen Lösungen für die Branche. Zwar beginnt die Geschichte des Baustofflabors lange vor ihrer Zeit in Magdeburg, aber lebendig und zum festen Partner für Unternehmen ist es erst durch ihr Engagement geworden.

In einem Gastbeitrag für KAT beschreibt sie wichtige Säulen ihrer Arbeit:

 

 

 


Interview: Ja, ich forsche
Prof. Ulrike Ahlers
KAT Labor Baustoffe Ulrike Ahlers

Ihr Engagement für die angewandte Forschung wird schnell in einer Zahl evident: Mehr als 3 Millionen Euro Drittmittel hat Prof. Ulrike Ahlers seit ihrem Ruf 2008 für die Hochschule Magdeburg-Stendal eingeworben.

Aus ihrem Fach – der Baustoffkunde – hat sie an der Hochschule einen Forschungsschwerpunkt mit innovativen Ansätzen, engagierten Wissenschaftler*innen und treuen Unternehmenspartner*innen gemacht.

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Im Transfer: Application Lab
Das Application Lab der Hochschule Harz.
KAT Hochschule Harz Application Lab

Um den Wissens- und Technologietransfer zu beschleunigen, hat die Hochschule Harz 2013 ein Application Lab gegründet. Diese Idee, Forschung und Entwicklung mit wissenschaftlichen und unternehmerischen Partnern zu fördern, stellten wir bereits vor. Worum geht es bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktuell? Fragen an Ellen Burgdorf, die seit 2015 als Research Funding Manager dabei ist.

Frau Burgdorf, auf welche Förderprogramme haben Sie im Moment ganz besonders ein Auge? Was zeichnet diese aus?

Es gibt regelmäßig Ausschreibungen zu verschiedenen Themen aus unterschiedlichen Förderungen, die wir auch auf unseren Seiten veröffentlichen.

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Wissenschaft im Alltag

Viele Phänomene, mit denen unsere Forscherinnen und Forscher zu tun haben, spielen auch im Alltag eines jeden eine Rolle. Ein Phänomen, das jeder kennt, ist zum Beispiel der Kollege mit dem Heiligenschein. Manuela Koch-Rogge forscht an der Hochschule Harz unter anderem zu diesem sogenannten Halo-Effekt.

eine kurze Erklärung

 

 

 


Unternehmersicht: TEHA Group
Jochen Conrad. Bild: TEHA Group.
KAT Hochschule Merseburg TEHA Group Conrad

Obwohl seit Jahren in einer Region aktiv, haben die Hochschule Merseburg und das Querfurter Unternehmen TEHA Group erst 2014 zueinander gefunden. Heute pflegen sie eine Kooperation auf Augenhöhe. Wie ist es dazu gekommen und warum erst jetzt?

Von der Hochschule Merseburg zum Firmensitz in Querfurt sind es 36 Kilometer. Keine Welt für Autofahrer wie den Geschäftsführenden Gesellschafter Jochen Conrad.

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Innovationsmanagement
Hagen Fehse auf dem Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal.
KAT Interview Hagen Fehse

Hagen Fehse ist der neue Koordinator für zwei Leitmärkte der Regionalen Innovationsstrategie des Landes Sachsen-Anhalt. Bevor er seinen Platz an der Hochschule Magdeburg-Stendal bezog, arbeitete er sechs Jahre für die Stahlbau Magdeburg GmbH.

Herr Fehse, warum braucht Sachsen-Anhalt die Regionale Innovationsstrategie?

Weil Unternehmen bisher nicht darauf fokussiert sind, eine Strategie der Europäischen Kommission zu verfolgen.

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Im Zentrum
Prof. Thomas Kleinschmidt
KAT Lebensmitteltechni Köthen Kleinschmidt

In Sachsen-Anhalt gibt es Hotspots der angewandten Forschung, die für Unternehmen zum unentbehrlichen Partner geworden sind. Einer davon ist die Arbeitsgruppe Lebensmittelverfahrenstechnik und Lebensmittelprozesstechnik um Prof. Thomas Kleinschmidt an der Hochschule Anhalt in Köthen. Ihr Schwerpunkt: Milchprodukte.

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Interview: Technologien im Alltag
In seinem Element: Dipl.-Ing. Dietmar Glatz. (Foto: Hochschule Merseburg)
Hochschule Merseburg 3DDruck Dietmar Glatz

Fahrradrahmen aus Titan, Essen aus natürlichen Zutaten und ganze Hausteile sind inzwischen mit 3D-Druckern herstellbar. Bei den Fortschritten dieser Technologie dürfen die (all-) täglichen Anwendungsmöglichkeiten nicht vergessen werden.

So könnten 3D-Drucker jedem helfen, der zum Beispiel ein Ersatzteil für ein defektes Haushaltsgerät braucht und dies nicht wegwerfen möchte. Darüber haben wir mit Dietmar Glatz gesprochen, der das Thema 3D-Druck seit langem unter anderem für die Hochschule Merseburg verfolgt.

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Interview: Innovationsmanagement
Prof. Thomas Leich.
KATStudiengang Innovationsmanagement_HS_Harz_Prof_Leich

Prof. Thomas Leich weiß, welche Hürden mit dem Ziel verbunden sind, eine Neuerung – oder eine Innovation – durchzusetzen. Aus Theorie und Praxis. Der studierte Wirtschaftsinformatiker hat sich mit neuen IT-Lösungen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auseinandergesetzt und Unternehmen zur Anwendung von Softwarelösungen beraten. Im Rahmen seiner VW Financial Services Stiftungsprofessur an der Hochschule Harz (insbesondere Requirements-Engineering) gibt er sein Wissen unter anderem an die Studierenden des Masterstudiengangs „Technisches Innovationsmanagement“ weiter.

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Thema: Innovationsmanagement
KATStudiengang Innovationsmanagement_HS_Harz

Erste Idee – Prototyp – marktfähiges Produkt – das sind riesige Schritte für ein Unternehmen, das sich neue Geschäftsfelder erschließen will. Erfolg verspricht der gezielte Einsatz von Innovationsmanager*innen, wie sie seit 2014 an der Hochschule Harz ausgebildet werden.

Die Master-Studierenden des „Technischen Innovationsmanagements“ haben speziell die Umsetzung digitaler Ideen im Visier.

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Labor: Windkanal an der Hochschule Harz
Der Windkanal an der Hochschule Harz im Panorama-Blick.
Hochschule Harz_Labor Windkanal

Wer an der Hochschule Harz den Schwerpunkt Erneuerbare Energien gewählt hat, findet sich früher oder später auch im Windkanal-Labor von Prof. Günter Bühler wieder. Als Teil eines Virtuellen Kraftwerks installiert, erleben und fühlen hier derzeit vor allem Studierende, wie Windenergie erzeugt wird. Aber auch die Nutzung durch Unternehmen mit verschiedenen Entwicklungsfragen ist denkbar.

 

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Thema Digitalisierung

Von analog auf digital – mit dem Schritt zu mehr Software sind für Unternehmerinnen und Unternehmer Fragen verbunden: Welche Lösung ist die richtige? Was bringt mir die Umstellung? Keiner weiß das besser als Prof. Lutz Klimpel von der Hochschule Merseburg. Studierende seiner Lehrveranstaltung „Wirtschaftsinformatik“ beraten vor allem kleine Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung.

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© Herbert Käfer  / pixelio.de

Welche Software eignet sich für eine Bauschlosserei? Diese Frage beantworteten angehende Wirtschaftsinformatiker der Hochschule Merseburg im Rahmen eines Transfer-Gutschein-Projekts.

 

 

Bild rechts: © Herbert Käfer  / pixelio.de, www.pixelio.de

 

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Best Practice Technologietransfer
Prof. Eduard Siemens.
Hochschule Anhalt BitBooster Prof. Eduard Siemens

BitBooster heißt eine neue Software, mit der große Datenbestände effizienter versendet werden können. Um damit Geld zu verdienen, muss das gleichnamige Startup aus Köthen in Sachsen-Anhalt nationale und internationale Player überzeugen. Zu seinen größten Konkurrenten zählen ehemalige Weggefährten.

Das kann BitBooster

Mit BitBooster können Daten von einem Punkt an bis zu zehn Empfänger in Cloud-Umgebungen gleichzeitig versendet werden. Für mehrere hundert Gigabyte Datenvolumen über tausende Kilometer Glasfaserkabel benötigt der neue Algorithmus nur wenige Minuten. Zudem unterstützt BitBooster sehr kostengünstige Netzwerk-Hardware, welche das sogenannte Interrupt Coalescing verwendet.

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Fördermöglichkeit Transfergutschein

Die AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. hat vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass Sachsen-Anhalt mit Transfergutscheinen gute Erfahrungen macht, wenn es darum geht, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern. Das Land gibt jährlich mehrere hundert Transfergutscheine über die Hochschulen aus, um Praktika, Projektarbeiten und Abschlussarbeiten finanziell zu unterstützen. An einem Beispiel zeigen wir, wie diese Fördermöglichkeit funktioniert und wie Studierende und Unternehmen profitieren können.

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© Herbert Käfer  / pixelio.de

Welche Software eignet sich für eine Bauschlosserei? Diese Frage beantworteten angehende Wirtschaftsinformatiker der Hochschule Merseburg im Rahmen eines Transfer-Gutschein-Projekts.

 

Bild rechts: © Herbert Käfer  / pixelio.de, www.pixelio.de

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Ja, ich forsche
Prof. Jürgen Wiese.
Hochschule Magdeburg Stendal

Wieder ein Problem gelöst! Das können viele Forscherinnen und Forscher bereits von sich sagen. Damit es noch mehr werden, sprechen an dieser Stelle Wissenschaftler der KAT-Hochschulen Anhalt, Harz, Magdeburg-Stendal und Merseburg, wie sie an Projekten arbeiten. Jetzt: Jürgen Wiese, Professor für Siedlungswasserwirtschaft an der Hochschule Magdeburg-Stendal seit Januar 2016.

Herr Prof. Wiese, an welchen Themen arbeiten Sie derzeit aktiv?

Aktuell ist es das Projekt „Thermoflex“. Dabei geht es darum, Biogasanlagen flexibler zu nutzen, das heißt konkret die produzierte Wärme, ohne einen zusätzlichen Speicher einzusetzen. Einen weiteren Antrag haben wir gestellt, um die Prozesse einer Biogasanlage zu simulieren und den Betreibern die Möglichkeit zu geben, diese zu optimieren.

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Unternehmersicht: Udo Boskugel von der Bue Anlagentechnik GmbH
Udo Boskugel
bue Anlagentechnik GmbH Udo Boskugel

In ihrer bislang schwersten Krise hat sich die bue Anlagentechnik GmbH dazu entschieden, auf Innovationen durch Forschung und Entwicklung zu setzen. Heute hat der Erbauer von Biogasanlagen in Frankleben bei Mücheln am Geiseltalsee drei Patente in der Hand, die er bereits vermarktet. Wie es dazu kam, erzählt der Geschäftsführer Udo Boskugel.

Herr Boskugel, warum haben Sie sich vor einigen Jahren dazu entschieden, auf Innovationen zu setzen?

Nachdem die ersten Erneuerbare-Energien-Gesetze (EEG) einen regelrechten Boom von Biogasanlagen auslösten, kam das Neugeschäft durch die zurückgefahrenen Förderungen in den EEG 2012 und 2014 nahezu zum Erliegen. Um diese Zeit zu überbrücken, haben wir nach Wegen gesucht, um uns mit Forschung und Entwicklung einen gewissen Vorsprung zu erarbeiten.

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Interview - Ja, ich forsche
Prof. Eduard Siemens
Hochschule Anhalt Prof. Eduard Siemens

An dieser Stelle sprechen Forscher der KAT-Hochschulen Anhalt, Harz, Magdeburg-Stendal und Merseburg über ihre Themen und Projekte sowie ihre Sicht auf Hürden und Möglichkeiten der angewandten Forschung. Jetzt: Prof. Eduard Siemens vom Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Anhalt.

Herr Prof. Siemens, an welchen Themen arbeiten Sie derzeit aktiv als Forscher?

Es sind aktuell zwei große Themen – der schnelle Datentransport  in Cloud-Umgebungen (BigData Transport) sowie Energieeffizienz durch Kommunikationsmittel.

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Best Practice Technologietransfer
Prof. Jürgen Wiese im Labor.
Hochschule Magdeburg Stendal Prof. Jürgen Wiese

Aus Überzeugung für eine Technologie und mit dem Druck aus veränderten Marktbedingungen haben sich Wissenschaftler und Firmen aus Sachsen-Anhalt zusammengetan, um „ThermoFlex“ zu entwickeln. Damit sollen Biogasanlagen um die Funktion eines flexiblen Wärmespeichers erweitert werden. Von ihrem Vorhaben konnten die fünf Projektpartner auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung überzeugen, das eine zweijährige Förderung aus dem Programm „KMU innovativ“ zugesagt hat.

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Innovationsmanagement: Interview mit Prof. Dirk Sackmann, Sprecher des KAT-Netzwerks
Sprecher des KAT-Netzwerks: Prof. Dirk Sackmann von der Hochschule Merseburg.
KAT-Sprecher Prof. Dirk Sackmann

Seit 2006 arbeitet das Kompetenznetzwerk für angewandte und transferorientierte Forschung (KAT) daran, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus Sachsen-Anhalt für Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu gewinnen. Über die aktuellen Herausforderungen und die nächsten Ziele haben wir mit dem Sprecher des KAT, Prof. Dirk Sackmann, gesprochen.

Herr Prof. Sackmann, was bereitet Ihnen derzeit am meisten Kopfzerbrechen?

Wie wir uns zum Thema Industrie 4.0 aufstellen. Entscheidende Erfolgsfaktoren werden dabei die Bündelung der Kompetenzen in der Region sowie die Wahrnehmung unseres Leistungsangebots bei den Unternehmen sein.

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Laborvorstellung
Wirtschaftsförderer testen im Labor IT-Lösungen. Bild: Hochschule Harz.
Hochschule Harz Labor Wirtschaftsförderung

Auf dem Halberstädter Campus der Hochschule Harz haben Wissenschaftler mit Unterstützung des KAT-Netzwerks einen deutschlandweit einzigartigen Lehr- und Forschungsort gegründet: Das Labor für angewandte IT in der Wirtschaftsförderung (WiföLAB).

Seit 2011 kommen hierher Mitarbeiter von Städten, Kommunen und Landkreisen, um fachspezifische Soft- und Hardware auszuprobieren. Für den neusten Stand der Technologien sorgt der Fachbereich Verwaltungswissenschaften mit seinem Netzwerk aus IT-Anbietern, eigenen Forschungsaktivitäten und Studierenden.

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Best Practice Wissenstransfer
Unternehmenspartner: Dr. Heike Wenzel von der Wenzel Group GmbH.
Wenzel Group_Dr Heike Wenzel

Neue Technologien stellen Unternehmen vor die Frage, welcher Geschäftserfolg damit verbunden sein kann. Nach Antworten suchen Wissenschaftler der Hochschule Merseburg derzeit gemeinsam mit der Wenzel Group GmbH. Der mittelständische Hersteller für Präzisionsmesstechnik möchte wissen, inwieweit sich der Einsatz von 3D-Technik lohnt.

3D-Druck erobert Fertigungsindustrie

Der Firma Wenzel geht es momentan wie vielen anderen, weiß Prof. Heiko Schinzer: „Sie erkennen den 3D-Druck als geniale Technologie, wissen aber noch nicht, wie sie diese einsetzen können.“ Der 3D-Druck erobert immer mehr Bereiche der Fertigungsindustrie, indem Werkstücke aus Kunststoff, Glas, Keramik und sogar Metall auf der Basis von Daten individuell hergestellt werden. Die Technologie hat sich in den vergangenen Jahren so rasant entwickelt, dass sie inzwischen auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erschwinglich ist.

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Forschung beginnt
Dr. Katja Oßwald.
Hochschule Merseburg_Elastomere_Osswald

Mit Analysen von Elastomerwerkstoffen unterstützt die Hochschule Merseburg einen regionalen Industriepartner*. Zum Einsatz kommt dabei der unter anderem durch KAT-Mittel finanzierte Rubber Prozess Analyzer (kurz RPA).

„Unser Unternehmenspartner interessiert sich insbesondere für den Einfluss von Alterungsschutzmitteln auf die Vernetzungskinetik und die viskoelastischen Eigenschaften der Werkstoffe“, erklärt Dr. Katja Oßwald von der Polymer Service GmbH (PSM). Die GmbH ist als Aninstitut an der Hochschule Merseburg Teil des Kunststoff-Kompetenzzentrums (KKZ) Halle-Merseburg und versteht sich als Dienstleister für die kunststofferzeugende und -verarbeitende Industrie.

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Forschung fördern: Henning Rode, Wirtschaftsförderer in Quedlinburg
Henning Rode.
Henning Rode_Quedlinburg

„Forschung ist wichtig, Punkt“, sagt Henning Rode, „die Frage ist, wie man sie in Kooperationen und konkrete Projekte umsetzt“, so der Wirtschaftsförderer von Quedlinburg. Eines seiner wichtigsten Mittel: das Gespräch.

Dass Kommunikation ein entscheidendes Element positiver Stadtentwicklung und von Innovationsmanagement ist, stellen erfolgreiche Beispiele immer wieder unter Beweis.* Von seinen Zielen, Grenzen seiner Arbeit und Erfahrungen hat uns Henning Rode im Interview berichtet.

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Best Practice Wissenstransfer
Prof. Jürgen Stember
Hochschule Harz, Prof. Jürgen Stember

Zwei Partner mit einem Interesse: Seit 2008 ergründen die Hochschule Harz und das Informations- und Kommunikationstechnologieunternehmen Materna GmbH in gemeinsamen Befragungen die Arbeitsweise öffentlicher Verwaltungen.

Mit einer neuen Studie sichern sie sich das Wissen über den aktuellen Einsatz und die Wirkungen von E-Government in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Laborvorstellung
Doktorand Ronny Stolze im Industrielabor IL IFV
Industrielabor Innovative Fertigungsverfahren

An Lösungen auf der Basis moderner Finish- und Reibschweißtechnologien arbeitet seit 2008 das Industrielabor Innovative Fertigungsverfahren (IL IFV).

Zu seinen wichtigsten Auftraggebern gehören kleine und mittlere Unternehmen. Mit jedem neuen Projekt wächst die Innovationskraft der wissenschaftlichen Einrichtung auf dem Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal.

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Forschung aus Unternehmersicht: Wolf Ventus Energy
Bernd Wolf. Bild: Wolf Ventus Energy.
Hochschule Harz_Wolf Ventus Energy

Erst seit zwei Jahren bietet Bernd Wolf Klein-Windkraftanlagen an. Den Vertrieb steuert er selbst aus Wimmelburg bei Eisleben. Für Bau und Montage hat er ein Partner-Netzwerk aus regionalen Handwerksbetrieben.

Die ersten von ihm selbst und mit Hilfe eines Ingenieurs entwickelten Anlagen stehen bereits, zum Beispiel der St. Franziskus Grundschule in Halle (Saale). Um ein auf Dauer marktfähiges Produkt zu haben, kooperiert Wolf Ventus Energy seit kurzem mit den Hochschulen Harz und Merseburg.

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Interview
Dr. Sylvia Springer

Seit rund einem Jahr gibt es das Innovationsportal Sachsen-Anhalt. Mittels der Internetplattform können sich Unternehmen über Technologien aus Sachsen-Anhalt sowie Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt informieren und auch selbst präsentieren.

Eine aktuelle Einschätzung hat uns die Leiterin des Technologie-Transfer-Zentrums (TTZ) der Otto-von Guericke-Universität, Dr. Sylvia Springer, gegeben.

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10 Jahre KAT
Minister Hartmut Möllring (Mitte) im Industrielabor Innovative Fertigungsverfahren.
KAT Netzwerk 10 Jahre

„KATalysator“ für Innovationen: Das Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung KAT sorgt seit seiner Gründung Anfang 2006 dafür, dass neues Wissen und innovative Technologien aus den Hochschulen des Landes in heimischen Betrieben genutzt werden.

Das birgt Chancen und Vorteile für beide Seiten: Kleine und mittlere Unternehmen erhalten Zugang zu Innovationen und werden so wettbewerbsfähiger, die Hochschulen wiederum können zusätzliche Gelder aus der Wirtschaft generieren.

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Best Practice Technologietransfer
Die Silk-Tofu-Entwickler.

Frisch, leicht, frei von Allergenen und zum Mitnehmen im Becher – das ist ein neues, einzigartiges Dessert namens „Silk Tofu“.  Die Idee dazu stammt von den Studenten der Hochschule Anhalt Vi Le und Anh Viet Trinh. Qualität und Nutzwert für den Verbraucher wurde dem veganen Produkt bereits bestätigt: Im April gab es den ersten Platz im bundesweiten Wettbewerb des Forschungskreises der Ernährungsindustrie „TROPHELIA 2015“.

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Best Practice Wissenstransfer
Manuela Koch-Rogge, Promovendin und derzeit Mitarbeiterin der Hochschule Harz.

Unternehmer wollen wissen, was ihre Mitarbeiter leisten. Mitarbeiter wollen gerecht beurteilt werden. Die Promovendin Manuela Koch-Rogge hat mit beiden Seiten gesprochen und ein neues Verfahren zur Beurteilung einzelner Mitarbeiter entwickelt. Es basiert auf dem softwaregestützten Effizienzmessungsinstrument Data Envelopment Analysis (DEA).

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Interview
Katharina Heuer. Bild: DGFP.

Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) ist nach eigenen Angaben die führende Fachorganisation des Personalmanagements in Deutschland. Zu den  2.500 Mitgliedern zählen Dax-Konzerne, Groß- und mittelständische Unternehmen, aber auch Kleinbetriebe sowie Hochschulen und Beratungsunternehmen. Über Mitarbeiterbeurteilungen haben wir mit der Geschäftsführerin Katharina Heuer gesprochen.

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Aus Unternehmersicht: Mercateo
Marcus Hendel, Leiter Bereich Personal bei Mercateo.

Welche Erwartungen hat ein Unternehmen an die Zusammenarbeit mit  einer Hochschule? Mit dieser Frage landet man bei Mercateo im Bereich Human Resources bei Marcus Hendel. Er hat für die B2B-Beschaffungsplattform bislang die meisten Erfahrungen mit Hochschulen aus der Region gesammelt. Hendel leitet bei Mercateo den Bereich Personal.

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Ja, ich forsche
Fliegt den Gyrocopter der Hochschule Anhalt selbst: Prof. Lothar Koppers. Bild: Koppers.
Herr Prof. Koppers, an welchen Themen arbeiten Sie derzeit aktiv als Forscher?

Mein Interesse gilt Fragen rund um das digitale „Wo?“ Dies ist eine eher querschnittliche Fragestellung. Dadurch ergibt sich ein, auf den ersten Blick, thematisch heterogener Eindruck. Hierzu bin ich in sehr verschiedenen Themen unterwegs. Mit dem neuen Gyrocopter der Hochschule Anhalt ist es das Ziel, mit neuen Verfahren die Datenqualität für Entscheidungsunterstützungssysteme zu stützen. 

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Interview
Prof. Dr. Peer Pasternack vom Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (HoF). Bild: Pressestelle Uni Leipzig/Jan Woitas.

Wie engagieren sich die Hochschulen der ostdeutschen Flächenländer in ihren Regionen? Diese Frage beantwortet das Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in einer neuen Studie.

Mit welchem Selbstverständnis treten die 45 Hochschulen auf? Welche Rolle spielen Kooperationen mit der Wirtschaft und Kommunen? Gibt es Forschungsprojekte oder regelmäßige Veranstaltungen mit regionalen Partnern?

Die Ergebnisse für Sachsen-Anhalt haben wir im Interview mit dem Leiter der Studie Prof. Peer Pasternack ausgewertet.

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Best Practice Wissenstransfer
Andreas Kröner, Leiter Weiterbildung und Personaltransfer an der Hochschule Merseburg.

Mit neuen Zertifikatskursen, Seminaren und Studiengängen wenden sich die Hochschulen Anhalt, Harz und Merseburg an die Wirtschaft Sachsen-Anhalts. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen von den Weiterbildungsangeboten profitieren.

Bereits seit 2014 fördert das Ministerium für Arbeit und Soziales das gemeinsame Weiterbildungs-Projekt der drei Hochschulen im Rahmen des Operationellen Programms aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt. Zum 1. Juli dieses Jahres haben sie sich erneut mit Erfolg um die EU-Förderung beworben.

In den folgenden KAT-Newslettern stellen wir Ihnen Beispiele für Weiterbildungen an den Hochschulen des Landes vor. Den Auftakt geben die "Management Sessions" an der Hochschule Merseburg.

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Best Practice Technologietransfer

Und wieder ist ein Teil leichter: Dem Industrielabor „Funktionsoptimierter Leichtbau“ der Hochschule Magdeburg-Stendal ist es gelungen, einen Hydraulik-Zylinder aus Aluminium und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff  zu entwickeln.

Der Leichtbauzylinder hält allen Anforderungen zum Einsatz in Kränen oder Arbeitsbühnen stand und wird demnächst von der westfälischen Firma „MBS Hydraulik“ vertrieben, die Forschungspartner des Projekts war. Sie hält nun ein innovatives, serienfertiges Produkt in der Hand, denn 95 Prozent der Hydraulik-Zylinder wurden bislang aus massivem Stahl gebaut.

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Interview
Prof. Georg Westermann

Seit zwei Jahren gibt es an der Hochschule Harz das Application Lab: Drei Mitarbeiter unterstützen die Professoren der Hochschule bei der Entwicklung neuer Forschungsprojekte. Die Aktivitäten reichen von der Projektdefinition über die Suche nach geeigneten Unternehmenspartnern bis zur Sicherung der Finanzierung.

Im Interview berichtet der Initiator des Application Lab, Prof. Georg Westermann, über die Arbeit und erste Erfolge. Er ist an der Hochschule Harz seit 2012 Prorektor für Forschung und Internationales.

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Laborvorstellung
Prof. Carola Griehl im Labor.

Sofort meint man, dass Algen freundliche Wesen sein müssen, denn ihre leuchtenden Grün-Blau- und Orange-Rottöne geben dem Labor für Algenbiotechnologie eine sehr farbenfrohe Stimmung.

Wir sind im Fachbereich Biowissenschaften und Prozesstechnik der Hochschule Anhalt Köthen, im Reich von Prof. Carola Griehl. Das Labor für Algenbiotechnologie wurde im Jahr 2001 von ihr gegründet. Es hat einen herausragenden Ruf in der internationalen Algenforschung und bildet in Sachsen-Anhalt einen wichtigen Schwerpunkt der angewandten Forschung.

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Best Practice Technologietransfer
Lars Gehr.

Innovationen gehören bei der Tangermünder Firma Naturstein Gehr zur Tradition. Ein neues Projekt wagte Geschäftsführer Lars Gehr vor zwei Jahren, um seine eigenen Ideen für Leichtbauelemente aus Naturstein und Glas zu verwirklichen.

Für den sicheren Erfolg ging er eine Kooperation mit der Firma Hohenstein Isolierglas und Wissenschaftlern des Industrielabors „Funktionsoptimierter Leichtbau“ der Hochschule Magdeburg-Stendal ein. Mit dem Ergebnis sind die Firmen auf die teuren Standardlösungen aus der Branche nicht mehr angewiesen.

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Prof. Heinz-Jürgen Voß

Der demografische Wandel hat einen Wettbewerb der Städte und Standorte ausgelöst, in dem es auch darum geht, wie willkommen neue Fachkräfte sind. An der Hochschule Merseburg gehören die Themen Toleranzentwicklung und Diversity fest zur Institution. Sie sind zu einer „Querschnittsaufgabe“ geworden, wie Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß vom Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur sagt.

Im Rahmen seiner Professur für „Angewandte Sexualwissenschaft“ setzt er sich mit Fragen der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts sowie in intersektionaler Perspektive auseinander. Seine Expertise nutzt Voß auch, um mit Merseburgern über die Themen zu diskutieren und bei Konflikten zu moderieren.

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Interview
Die Solar-Krümel suchen nach Material für ihre eigene Fotografie.
Bild: Thomas Tiltmann

Um Kinder schon früh an die vom Fachkräftemangel am stärksten betroffenen MINT-Fächer heranzuführen, engagiert sich die Hochschule Merseburg mit verschiedensten Programmen und Projekten. Zu den festen Terminen gehören zum Beispiel das Schülerlabor „Chemie zum Anfassen“, die Juniorvorlesungen „BeAnIng“ und der Technikwettbewerb First® Lego® League.

Im Februar dieses Jahres waren 24 Kinder aus einer Merseburger Vorschulgruppe auf dem Campus bei dem Leiter der Fotowerkstatt, Thomas Tiltmann,  zu Gast. Bei den Experimenten mit Wasser, Licht und Solar-Papier lernten beide Seiten voneinander.

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Interview
Beatrice Manske (l.) und Katrin Gruschka (r.) im Interview.

So manch privater Personaldienstleister dürfte derzeit mit Neid auf die Career Center der Hochschulen blicken. Hier klopfen täglich die begehrten, zukünftigen Fachkräfte an die Tür und lassen sich beraten. Seitdem sich die Bewerbungen in den Firmen nicht mehr stapeln, greifen auch sie immer öfter auf den Service der Hochschulen zurück. Und es zeigt sich: So manches Unternehmen hat noch Nachholbedarf beim Employer Branding.

Darüber haben wir mit Beatrice Manske (seit 2001 Leiterin des Technologie- und Wissenstransferzentrums) und Katrin Gruschka (Leiterin des Career Centers) von der Hochschule Magdeburg-Stendal gesprochen. Beide arbeiten eng zusammen im campus-nahen Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ) der Hochschule, wo ihre Büros nur wenige Flurschritte auseinander liegen.

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Best Practice Wissenstransfer

Fachkräfte aus dem Ausland sind auch für viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus Sachsen-Anhalt derzeit die große Hoffnung, um dem demografischen Wandel zu begegnen. Doch die Hürden sind hoch: Wie findet man den richtigen Mitarbeiter? Sind die Erwartungen die gleichen? Werden sich beide Seiten verstehen? Hilfe verspricht jetzt eine neue Online-Plattform, die ein interdisziplinäres Projektteam der Hochschule Harz gemeinsam mit Unternehmen aus der Region entwickelt hat. Das ausgeklügelte System übernimmt einen Teil der Personalarbeit, für die vor allem KMU oft keine Kapazitäten haben.

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Best Practice Wissenstransfer
Beim Dreh der Silver Clips: Alterspioniere“nutzen und erklären neue Technologien. Bild: Uljana Klein.

Ihr erstes Forschungsvorhaben zum Thema „Technikakzeptanz im Alter“ formulierte Prof. Birgit Apfelbaum im Jahr 2010. Damals betrat die Kommunikations- und Sozialwissenschaftlerin vom Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz noch einen Nebenschauplatz einer Debatte, in der es vor allem um den technischen Fortschritt ging. Heute ist klar: Technologien des Ambient Assisted Living (AAL), also altersgerechte Assistenzsysteme, funktionieren nicht ohne soziale Innovation. Fragen der Akzeptanz, Vermittlung und Beratung sind ins Zentrum der sogenannten Mensch-Technik-Interaktion im demografischen Wandel (MTIDW) gerückt. Welche Generationen sich wie von der Anwendung der Informations- und Kommunikationstechnologien überzeugen lassen, beschäftigt Prof. Birgit Apfelbaum in ihren aktuellen Forschungsprojekten.

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Best Practice Wissenstransfer
Mit dem Gyrocopter nehmen die Wissenschaftler der Hochschule Anhalt ihre neusten Projekte in Angriff.

Immer mehr Kommunen sind gezwungen, ihre Infrastruktur dem Rückgang der Bevölkerung anzupassen. Aber welche Veränderung ist die richtige? Forscher der Hochschule Anhalt haben sich darauf spezialisiert, die Koordinaten für solche Entscheidungen zu liefern.

Dazu greifen sie auf amtliche Daten von Kataster- und Meldeämtern zurück, aber auch auf Sensordaten des Gyrocopters. Die Expertise der Ingenieure ist immer öfter gefragt, wenn es heißt: Wohnsiedlung abreißen oder sanieren? Schule erhalten oder schließen? Energieversorgung erneuern oder abschalten?

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Rückblick
In seinem Element: Dipl.-Ing. Dietmar Glatz. (Foto: Hochschule Merseburg)

Am 27. Januar hatten der eBUSINESSLOTSE Mitteldeutschland, Handwerkskammer Halle, Hochschule Merseburg und das Transferzentrum der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zu der Veranstaltung „3D-Druck für Kreative und Handwerker“ auf den Campus Merseburg geladen.

Es kamen: 45 Interessierte, um sich die gesamte technologische Kette vom 3D-Scan über verschiedene Rapid-Prototyping-Verfahren bis zum Abformen näher anzusehen und möglicherweise zukünftig zu nutzen.

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Laborvorstellung
Dr. Marcus Schoßig erklärt technische Ausstattung und Möglichkeiten des Labors für künstliche Bewitterung an der Hochschule Merseburg.

Ein Student sucht einen industriellen Partner für seine Bachelor-Arbeit. Er findet den Partner in der gerade boomenden Solarbranche. Der Student möchte angewandt forschen, die Firma möchte wissen, wie witterungsbeständig ihre flexiblen Solarmodule sind. Das ist eine klassische Win-Win-Situation, wäre dann nicht die Krise in der Solarindustrie gekommen. Denn nun hat die Firma ganz andere, existenzielle Sorgen und der Student steht auf der Straße.

Dr. Marcus Schoßig erzählt diese Geschichte als positives Beispiel aus dem Forschungslabor für künstliche Bewitterung und Alterung an der Hochschule Merseburg.

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Laborvorstellung
Prof. Frieder Stolzenburg (rechts) und Falk Schmidsberger (links) im Labor für mobile Systeme an der Hochschule Harz.

Den Begriff Drohnen verwenden Falk Schmidsberger und Prof. Frieder Stolzenburg nicht gern, weil er militärisch besetzt ist. „Dagegen ist der zivile Einsatz sehr vielfältig und für diesen stehen wir“, erläutern sie. Deshalb bezeichnen die beiden Forscher ihre Flugroboter als Multikopter.

Im Labor für mobile Systeme entwickeln sie solche Flugroboter unter verschiedenen Fragestellungen. Das Labor wurde 2004 von Frieder Stolzenburg gegründet, es war ab 2007 mit Personalmitteln aus dem KAT-Netzwerk gefördert.

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Best Practice Technologietransfer

Der 1. Januar 2015 war für die Stromnetzbetreiber Deutschlands ein wichtiges Datum. Von diesem Tag an schreibt das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) den Einsatz sogenannter Smart Meter für den automatisierten Dialog zwischen Stromverbraucher und Stromerzeuger vor. Da aber bis heute an den Verordnungen für die technische Umsetzung gefeilt wird, blieb der feierliche Startschuss in ein neues Zeitalter der Strommessung aus.

Diese Situation vor Augen, investierte die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom GmbH (MITNETZ STROM) bereits 2012 in ein gemeinsames Projekt mit der Forschergruppe um Prof. Uwe Heuert an der Hochschule Merseburg. Die Idee: Mit dem, was wir wissen, bauen wir eine virtuelle Umgebung. Sie bildet  das System der Zukunft mit allen Akteuren und Technologien vollständig ab und wird nach und nach durch reale Komponenten ergänzt. Diese innovative Software „Virtuelle Smart Meter Infrastruktur“ sichert der MITNETZ STROM nun einen erheblichen Wissensvorsprung.  

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Interview

Seit Anfang November gibt es einen neuen Online-Dienst für forschungsinteressierte Unternehmen. Das Innovationsportal Sachsen-Anhalt bietet vielseitige und zugleich gut sortierte Informationen zur sachsen-anhaltinischen Forschungslandschaft und zu konkreten Ansprechpartnern. Im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft wurde es im Team von Dr. Sylvia Springer konzipiert und umgesetzt.

Wir sprachen mit Frau Dr. Springer. 


Interview

Im September verabschiedete das Bundeskabinett eine neue Hightech-Strategie (HTS), die Deutschland zum Innovations-Weltmeister machen soll. So formuliert es die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka. Insgesamt drei Milliarden Euro werden in verschiedene Programme investiert, die Forschung und Wirtschaft näher zueinander bringen.

Einen besonderen Fokus legt dieses Programm laut eigenen Aussagen auf kleinere und mittlere Unternehmen (KMUs), die von neuen und verlängerten technologieoffenen Programmen wie ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) oder der Industriellen Gemeinschaftsforschung profitieren können. Zu den Hintergründen einer stärkeren Ausrichtung auf KMUs befragten wir Christina Brüning vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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Laborvorstellung
Julia Hosse ist Ingenieurin im Labor für funktionsoptimierten Leichtbau an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Irgendwie riecht es nach Teppichhalle, aber wir betreten keinen großen, neonbeleuchteten Markt mit dicken Walzen voller Fußbodenbeläge und Gummibeschichtungen. Wir sind in einem  übersichtlichen, lichten Raum mit blanken Arbeitstischen. An der Wand reihen sich verglaste Laboreinheiten, in denen Harze und Härter stehen. Eine große, hohe Fensterfront öffnet den Blick auf den spätherbstlichen Hochschul-Campus in Magdeburg mit seiner konstruktiven Architektur. Hier dreht sich alles um Glasfasern und Kohlefasern.

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Best Practice Technologietransfer
Jetzt im Einsatz: das ausgezeichnete Schienenprüfsystem WPG NT.

Schienen tragen wechselnde, schwere Lasten und Geschwindigkeiten. Sie verteilen Druck- und Zugkräfte wie Kipp- und Biegemomente horizontal und vertikal weiter. Schienen werden also sehr stark beansprucht und sind zugleich ein fundamentaler Träger unserer mobilen Gesellschaft.

Für solche Schienen entwickelten die Ingenieure des Industrielabors „Funktionsoptimierter Leichtbau“ gemeinsam mit ihrem Industriepartner, der „Prüftechnik Linke & Rühe GmbH“ Magdeburg (PLR) ein Prüfsystem, das sehr beweglich und transportabel ist.

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Best Practice Technologietransfer
Ein InfraKopter auf Probeflug vor der Hochschule Harz in Wernigerode.

„Da fliegt der InfraKopter“, kann man zurzeit in Wernigerode rufen und zweifelnden Passanten sehr Interessantes erklären. Denn etwa einmal im Monat gehen Prof. Frieder Stolzenburg und sein Mitarbeiter Matthias Oelze nach draußen, um Testflüge und Testaufnahmen mit dem acht-motorigen Multikopter durchzuführen.

An der Hochschule Harz arbeiten sie im „Labor für mobile Systeme“ an der Entwicklung von Flugrobotik und beschäftigen sich im Projekt „InfraKopter“ mit dem Einsatz von Infrarot-Kameras auf zivilen Drohnen.

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Vorgestellt

Wer seine Existenzgründung mit Hilfe der Rapid-Prototyping-Technologie vorantreiben oder für eine konkrete Produktidee einen Prototyp herstellen will, kann sich an die Hochschule Merseburg wenden. 

Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), steht hier der ego. Inkubator Rapid Prototyping zur Verfügung. „In unserer Gründerwerkstatt haben wir bereits Ingenieure, Interessenten aus Design und Kunst bei der Entwicklung verschiedenster Produktideen begleitet“, sagt Matthias Zaha von der Hochschule Merseburg.

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Interview

Förderprogramme der Europäischen Union sind bislang größtenteils durch umfassende Verbundprojekte mit der Beteiligung größerer Konzerne genutzt worden. Das soll sich in Zukunft ändern. Aus dem neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ sollen 20 Prozent der Fördermittel an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gehen.

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Best Practice Technologietransfer
Blick auf eine Großwalze in den Hallen von PM TEC Rolls & Covers GmbH aus Merseburg. Bild: PM TEC

Um die Oberflächengüte seiner Großwalzen konkurrenzfähig zu halten, setzt das Merseburger Unternehmen PM TEC Rolls & Covers seit kurzem auf das Finishen. Herkömmliche Techniken des Bandschleifens oder Steinschleifens brachten für einige Hersteller von Endlosbahnen nicht mehr die gewünschten Ergebnisse.

Das passende Finish-Verfahren und eine innovative Prozesskette entwickelte das mittelständische Unternehmen gemeinsam mit der Hochschule Magdeburg-Stendal innerhalb von nur 18 Monaten im Rahmen eines ZIM-Projekts (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand).

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Best Practice Technologietransfer
Im KoPy-Labor der Hochschule Harz: Dr. Matthias Haupt (vorn) und Doktorand Mladen Joncic messen die Leistungsfähigkeit optischer Polymerfasern.

Für Glasfaserkabel und Kupferkabel könnte es in Zukunft schwer werden. Seitdem Forscher der Hochschule Harz mit einem Weltrekord das große Potenzial von Polymerfasern bei der optischen Datenübertragung nachgewiesen haben, ist die materielle Hoheit im weltweiten Netz wieder offen.

Aus den im Kompetenznetzwerk für angewandte und transferorientierte Forschung (KAT) finanzierten Projekten ist das Photonic Communications Lab entstanden. Jetzt geht es den Harzer Forschern darum, die neue Technologie in den verschiedensten Feldern der Kommunikationstechnik zur Anwendung zu bringen.

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